Von: Matthias Haudel
Wenn es in der Vergangenheit um die Beschäftigung mit Kirche und Mission ging, schien es sich oft um zwei getrennte Arbeits- und Wirkungsbereiche zu handeln. Das betrifft nicht nur die Auseinandersetzungen in den jeweiligen Kirchen mit diesen Themenbereichen1, sondern auch den ökumenischen Diskurs. Fast ein Jahrhundert lang beschäftigten sich in der ökumenischen Bewegung die beiden bedeutenden Strömungen dieser Bewegung, »Glauben und Kirchenverfassung« und »Weltmission und Evangelisation«, getrennt voneinander mit den Fragen der Kircheneinheit und der Mission. Nachdem sich »Glauben und Kirchenverfassung« bisher um die strukturellen und theologischen Probleme der Einheit der Kirchen bemüht hatte2 und »Weltmission und Evangelisation« um die Einheit der Mission vor dem Hintergrund unterschiedlicher kultureller und konfessioneller Kontexte3, kam es zu Beginn des neuen Jahrtausends erstmals zum offiziellen Zusammentreffen der beiden genannten bedeutenden Zweige der ökumenischen Bewegung. Im Sommer des Jahres 2000 fand im koptisch-orthodoxen Kloster in Höxter-Brenkhausen (Westfalen) die erste gemeinsame Konsultation von »Glauben und Kirchenverfassung« und »Weltmission und Evangelisation« statt. Diese Weltkonsultation des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) kann als Zeichen gedeutet werden, die bisherigen Fortschritte des als »Jahrhundert der Ökumene« bezeichneten 20. Jahrhunderts zu bündeln, indem man nun gemeinsam versucht, neue Impulse für eine weltweite ökumenische Einigung hinsichtlich des Kirchen- und Missionsverständnisses zu geben. Deshalb lautete das Thema der Weltkonsultation: »Kirchenverständnis und Mission: Das Verhältnis zwischen unserem Kirchenverständnis und unseren Prioritäten in der Mission, in Theorie und Praxis«.
Zur interkonfessionellen und interkulturellen Auseinandersetzung mit dieser Thematik waren aus nahezu 40 Ländern der ganzen Erde fast 50 Theologen zusammengekommen, um den Zusammenhang zwischen Kirchen- und Missionsverständnis sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Blick auf eine ökumenische Perspektive zu erörtern. Als der Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auf der Konferenz möchte ich kurz einige der wichtigsten Ergebnisse vor dem Hintergrund der hier relevanten theologisch-ökumenischen Entwicklung der letzten Jahre vermitteln.
In einem ersten Arbeitsschritt waren alle Teilnehmer der Weltkonsultation darum bemüht, die in den verschiedensten Kirchen der Welt vorhandenen Erfahrungen von Mission und Kirche in ihren unterschiedlichen kulturellen Kontexten darzustellen, um dann in der Kürze der Zeit erste Grundlagen für ein gemeinsames Missions- und Kirchenverständnis zu finden. Damit sollten dem ÖRK Aspekte für die weitere Erarbeitung eines gemeinsamen missionarisches Zeugnisses im dritten Jahrtausend sowie eines gemeinsamen Einheitskonzeptes der Kirchen an die Hand gegeben werden, um so den ökumenischen Aufbruch des letzten Jahrhunderts nachhaltiger zum Ziel bringen zu können. Von daher ging es einerseits um die missionarischen Perspektiven in postmodernen und globalen Lebenszusammenhängen und andererseits um die Verwirklichung gemeinsamer Kirchenstrukturen.
1. Trinitarischer Gottesbegriff als gemeinsame Basis
Im Blick auf die Zusammengehörigkeit der ekklesiologischen und missionarischen Fragestellungen stimmte man darin überein, daß sich Missions- und Kirchenverständnis gegenseitig bedingen. Dabei betonte man ausdrücklich, daß die Mission unerläßlich zum Wesen der Kirche gehört, was in den letzten Jahrzehnten nicht immer so gesehen wurde. Auch die mit ihren unseligen Konsequenzen bis heute wirkende Verquickung von Kolonisations- und Missionsgeschichte in den vergangenen Jahrhunderten wurde nicht als Hindernis für ein klares Bekenntnis zum missionarischen Wesen der Kirche angesehen. Grundlage für dieses Bekenntnis war folgende Einsicht, zu der man trotz der Vielfalt kultureller, religiöser, politischer und konfessioneller Kontexte missionarischen Wirkens kam: Weil das missionarische Zeugnis der Christen in aller Welt den Glauben an den dreieinigen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) weitergibt, weil dieser Glaube die gemeinsame Basis aller Christen darstellt und sie zugleich von anderen Religionen unterscheidet, vermag der trinitarische Gottesbegriff als wieder-entdeckte Einheitsbasis zu dienen.
Das gilt zum einen für ein gemeinsames Missionsverständnis. Denn da die Missio Dei seit vielen Jahren über den christologischen Ansatz hinaus zunehmend trinitarisch verstanden wird, wächst die gemeinsame Einsicht, daß die Kirche in die missionarische Bewegung hineingenommen ist, die Gott selbst durch das Schöpfungswerk sowie durch die Sendung des Sohnes und des Heiligen Geistes verkörpert. Auf diese Weise sind die Kirchen zugleich Empfänger der Mission Gottes (Missio Dei), so daß ein partnerschaftliches Verständnis von Mission entsteht, anhand dessen die Kirchen sowohl als Geber als auch als Empfänger voneinander lernen können und die Trennung von »innerer und äußerer Mission« zu überwinden vermögen4. Außerdem ermöglicht die Wahrnehmung des Schöpfungswerkes des Vaters die Aufweitung der anthropozentrischen Perspektive durch eine erneute Beachtung der Weltverantwortung bzw. der kosmologischen Dimension von Mission5. Die Besinnung auf den Heiligen Geist bewirkt eine differenziertere Wahrnehmung der verschiedenen Kontexte bzw. der Inkulturation des Evangeliums sowie eine Öffnung für den interreligiösen Dialog bzw. die Suche nach dem Wirken des Geistes außerhalb der Kirchen. Auch der postmodernen Betonung der Partikularität ist so besser zu begegnen, wobei aber die trinitarische Verbindung von Vielfalt und Einheit neben der partikularen Aneignung des Evangeliums in konkreten Situationen auch die bleibende Bezugnahme auf die universale Glaubenswahrheit erfordert. Es bedarf also einer differenzierten Auseinandersetzung mit der Trinitätslehre, um deren differenzierte Relevanz wahrnehmen zu können.
Eine derartige Bedeutsamkeit kommt der Trinitätslehre auch für das Kirchenverständnis zu, weshalb die Trinität bei »Glauben und Kirchenverfassung« zunehmend als Basis für die Ekklesiologie und damit für ein neues Einheitskonzept gilt. Ein solches Einheitskonzept wurde bereits auf der Fünften Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung (Santiago de Compostela 1993) mit dem trinitarisch begründeten Koinonia-Konzept vorgestellt. Nachdem die bisherigen Einheitsmodelle des ÖRK (versöhnte Verschiedenheit, organische Einheit etc.) nicht zum Ziel geführt hatten, sehen die meisten Vertreter der Kirchen im Glauben an den dreieinigen Gott die Basis, von der alle Kirchen ein gemeinsames Kirchenverständnis ableiten können. Diese Einsicht beruht auf der Tatsache, daß sich nicht nur die ekklesiologische Selbstdefinition der Kirchen zunehmend auf das neutestamentliche Verständnis von »Gemeinschaft« (Koinonia, Communio) bezieht, sondern auch viele bilaterale und multilaterale Dialoge. Deshalb konnte man in Santiago de Compostela zu folgender Einsicht gelangen: »Wenn wir unsere Suche nach Einheit auf eine feste und gesunde Basis stellen wollen, brauchen wir eine stichhaltige Lehre von Gott als Dreieinigkeit und von Gottes Heilshandeln in Christus im Verhältnis zum Wirken des Heiligen Geistes. Diese Lehrsätze sind […] unabdingbare Voraussetzungen für eine Ekklesiologie der Gemeinschaft und für alle Versuche, die Spaltung mit Hilfe einer solchen Ekklesiologie zu überwinden.«6
In Anbetracht dieser Aufgabenstellung und im mehr oder weniger vorhandenen Bewußtsein der skizzenhaft angedeuteten theologischen Entwicklung der letzten Jahre hinsichtlich des Missions- und Kirchenverständnisses vermochte man auf der Konsultation zu betonen, daß kirchliche Strukturen den trinitarischen Voraussetzungen zu entsprechen haben, wobei das detaillierte Verständnis einer solchen Entsprechung noch nicht als einheitlich vorausgesetzt werden kann. Der Verfasser warnte auf der Konsultation davor, den trinitarischen Gottesbegriff zu selbstverständlich und zu pauschal als gemeinsame Basis eines ökumenischen Kirchen- und Missionsverständnisses vorauszusetzen, da das Verständnis der trinitarischen Struktur Gottes nach wie vor divergiere, weshalb eine weitere Auseinandersetzung mit den Unterschieden in der Trinitätslehre notwendig sei, zumal nachweislich ein direkter Zusammenhang zwischen unterschiedlichen trinitätstheologischen Prioritätensetzungen und ekklesiologischen Unterschieden bestehe7.
2. Mission in gegenseitiger Gemeinschaft
Eine dezidierte ökumenische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen trinitätstheologischen Ansätzen kommt auch einer Annäherung in bezug auf das Missionsverständnis zugute. Zum Beispiel ermöglicht die Orientierung an einem perichoretischen Verständnis der Trinität ein gemeinschaftliches Verständnis von Mission, so daß man in Anlehnung an die Erfahrung der letzten Jahrzehnte auf der Konsultation hervorheben konnte, daß Mission keine Einbahnstraße mehr ist. Nachdem die christliche Botschaft nahezu alle Winkel der Welt erreicht hat, stellt Mission ein gegenseitiges Geben und Nehmen zwischen südlichen und nördlichen Kirchen dar. Die Mission kommt heute auch wieder in das sogenannte christliche Abendland zurück, das nicht mehr einfach als christlich zu bezeichnen ist. So kann Deutschland mittlerweile durchaus wieder selbst als Missionsland gelten und von dem lebendigen Glauben anderer Kirchen lernen. Das gilt sowohl in bezug auf das spirituelle und gottesdienstliche Leben als auch hinsichtlich des sozialen und gesellschaftlichen Engagements. Volkskirchliche Selbstverständlichkeit und Wohlstandsmentalität haben hier vieles von dem verschüttet, was in anderen Kirchen und Regionen noch lebendig ist8.
Gegenseitiger Austausch bedeutet zugleich gegenseitige Korrektur. Das zeigte sich bei der Auseinandersetzung um den missionarischen »Gebietsschutz«. So beansprucht die russisch-orthodoxe Kirche Russland als ihr »kanonisches Territorium«, in dem andere Kirchen nicht zu missionieren haben. Die Konferenzteilnehmer waren zwar der Auffassung, daß Kirchen nicht gegenseitig die Mitglieder abwerben sollen (Proselytismus), wenn man den gemeinsamen Glauben gegenseitig anerkennt, aber daß die Freiheit für Aktivitäten aller Religionen notwendig sei. Denn in Russland gibt es auch viele Atheisten, die nicht einfach der orthodoxen Kirche zuzurechnen sind. Das Proselytismusproblem zeigte sich auf der Konsultation deshalb auch weniger als theoretisches Problem, sondern vielmehr als praktisches Problem der Beurteilung, in welcher Weise kirchliche Bindungen in den jeweiligen Regionen der Welt bestehen oder nicht. Hier bedarf es weiterhin gegenseitiger Information und vertrauensbildender Maßnahmen, die das gegenseitige Verständnis fördern und den Rückzug auf die je eigenen Positionen und Ängste verhindern.
3. Alte hermeneutische Unterschiede und neue Gemeinsamkeiten
Nach einer solchen gegenseitigen Information und Öffnung verlangen offensichtlich nach wie vor auch die alten hermeneutischen Divergenzen, insofern sich auf der Konsultation erneut die Frage nach dem Verhältnis von Schrift und Tradition aufdrängte, die bei der Beurteilung der genannten Themenschwerpunkte durch unterschiedliche hermeneutische Zugänge virulent wurde. Man gab deshalb den mit einer Literaturangabe verbundenen Hinweis, daß man in der ökumenischen Bewegung diesbezüglich längst einen ökumenischen Durchbruch erzielt hat, der aber nicht angemessen rezipiert wurde (vgl. M. Haudel: Die Bibel und die Einheit der Kirchen. Eine Untersuchung der Studien von »Glauben und Kirchenverfassung« [=Kirche und Konfession 34], Göttingen 2. Aufl. 1995)9. Auch diese Problemstellung hat mit der trinitarischen Verhältnisbestimmung von Christologie und Pneumatologie zu tun: Wie Christus im Prozeß der vom Geist vollzogenen Begleitung der Kirche das sichtbare Maß der Kirche bleibt und gleichzeitig auf die Vergegenwärtigung durch den Geist angewiesen ist, so bedarf die Schrift des kirchlichen Traditionsprozesses, deren Maßstab (Kanon) sie aber bleibt. Daran wird erneut die Notwendigkeit einer differenzierten ökumenischen Auseinandersetzung mit der Trinitätslehre ersichtlich. Diese Notwendigkeit, die sich aus der jüngsten theologiegeschichtlichen und ökumenischen Entwicklung ergibt, hat sich durch den Verlauf der Konsultation bestätigt. Denn hier erwies sich die Trinitätslehre als Grundlage für den integralen Zusammenhang von Kirche und Mission, insofern die Kirche ihrem Wesen nach missionarisch ist, weil »sie selbst ihren Ursprung aus der Sendung des Sohnes und der Sendung des Heiligen Geistes herleitet gemäß dem Plan Gottes des Vaters« (Ad gentes, Vatikanum U). So bot die Trinitätslehre zugleich den Anknüpfungspunkt und die Basis für ein gemeinsames Kirchenverständnis sowie für ein gemeinsames Missionsverständnis. Die beiden bedeutenden Zweige der ökumenischen Bewegung, »Glauben und Kirchenverfassung« und »Weltmission und Evangelisation«, konnten aufgrund ihres Zusammentreffens also feststellen, daß sie in dem neu wahrgenommenen trinitarischen Gottesverständnis eine gemeinsame ökumenische Basis haben, von der aus sich neue ökumenische Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit ergeben. Diese Zusammenarbeit wird auch innerhalb der jeweiligen Kirchen eine fruchtbare Zusammenschau von Kirchen- und Missionsverständnis fördern.
Anmerkungen:
1 In diesem Zusammenhang soll es genügen, darauf hinzuweisen, daß die missionarische Arbeit und ihre Bewertung lange Zeit nahezu ausschließlich den relativ eigenständigen Missionsgesellschaften überlassen wurden (vgl. aber Anm. 8).
2 Vgl. zum Beispiel die Rolle von »Glauben und Kirchenverfassung« auf der Siebten Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), wo die Kommission erste Gedanken und Planungen zu ihrem neuen Einheitskonzept, dem Koinonia-Konzept, in die Vollversammlung einbrachte. Vgl. dazu W. Müller-Römheld (Hg.): Im Zeichen des Heiligen Geistes. Bericht aus Canberra 1991. Offizieller Bericht der Siebten Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen. 7. bis 20. Februar 1991 in Canberra/ Australien, Frankfurt/M. 1991. - Zur ersten Ausarbeitung des Konzepts auf der Fünften Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung (Santiago de Compostela 1993) vgl. G. Gaßmann/D. Heller (Hg.): Santiago de Compostela 1993. Fünfte Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung. 3. bis 14. August 1993. Berichte, Referate, Dokumente (pÖR.B 67), Frankfurt/M. 1994.
3 Vgl. das auf der Arbeit von »Weltmission und Evangelisation« beruhende Dokument, das der ÖRK-Zentralausschuß 1982 verabschiedete: Mission und Evangelisation. Eine ökumenische Erklärung. Verabschiedet vom Zentralausschuß des ÖRK auf seiner Sitzung im Juli 1982, hg. vom Evangelischen Missionswerk der BRD und Berlin West e.V. (EMW), 1982.
4 Vgl. dazu: Aufbruch zu einer missionarischen Ökumene. Ein Verständigungsprozeß über die gemeinsame Aufgabe der Mission und Evangelisation in Deutschland, hg. von EMW, ACK und missio, Hamburg 1999.
5 Vgl. zur Bedeutung der kosmologischen Dimension: Die Gemeinschaft des Heiligen Geistes heute - Trinität, Kirche, Schöpfung. Bericht der Studienkonsultation der Konferenz Europäischer Kirchen. 24.-28. März 1981, Cardiff, Großbritannien (=KEK-Studienheft 13), Genf 1981.
6 Zu diesem vielfach beachteten Votum von I. D. Zizioulas auf der Weltkonferenz vgl. I. D. Zi-zioulas: Die Kirche als Gemeinschaft. Ein Vortrag zum Konferenzthema, in: G. Gaßmann/D. Heller (Hg.): Santiago de Compostela 1993 (s. Anm. 2), S. 104.
7 Vgl. M. Haudel: Artikel »Trinität V. Ökumenisch«, in: LThK3 X (im Druck), und ders.: Die Selbsterschließung des dreieinigen Gottes. Grundlage eines ökumenischen Offenbarungs-, Gottes- und Kirchenverständnisses (im Druck). In dem zuletzt genannten Werk sind die Zusammenhänge von Trinitätslehre und Ekklesiologie umfassend im Blick auf die gesamte Kirchengeschichte und im Blick auf alle großen Konfessionen dargestellt. Auf dieser Grundlage werden Lösungsansätze für eine ökumenische Ekklesiologie entwickelt.
8 Die hier angedeutete Entwicklung hat das Selbstverständnis der Missionsgesellschaften verändert und in den Kirchen dazu geführt, die Interdependenz von »innerer und äußerer Mission« deutlicher wahrzunehmen (vgl. dazu Anm. 4).
9 In diesem Werk wird nachgewiesen, daß »Glauben und Kirchenverfassung« unter protestantischer, anglikanischer, orthodoxer und römisch-katholischer Beteiligung längst einen ökumenischen Durchbruch bei der Verhältnisbestimmung von Schrift, Tradition und Kirche erzielen konnte.
Über den Autor
Dr. M. H., Jgg. 1955, Ökumenespzialist, Pfarrer in Soest/Westf., Beauftragter für Ökumene und Mission, Habilitand für Systematische Theologie an der Universität Münster, verschiedene Veröffentlichungen (u.a. zu theologischer und ökumenischer Hermeneutik, Schrift und Tradition, Trinitätslehre, Ekklesiologie, Ökumene), 1992 Promotion in Münster über »Die Bibel und die Einheit der Kirchen«, 1993 Ökumenepreis der katholischen Fakultät Regensburg, EKD-Vertreter auf verschiedenen ÖRK-Weltkonferenzen und -konsultationen, Vertreter der KEK auf der Europakonferenz des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (Freising 1994).
Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 8/2001
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